Überraschte Preisträger – 3. Platz beim Esther-Bejarano Filmpreis für die Alex-Deutsch-Schule

Der Film „Die Weiße Rose 3.0“ der „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage AG der Alex Deutsch Schule“ wurde mit dem 3. Platz beim Esther-Bejarano-Filmpreis ausgezeichnet.

„Erinnert Euch!“ hieß es in der Ausschreibung zum ersten Esther- Bejarano- Filmpreis der Arbeiterkammer des Saarlandes, und das haben Sören, Alex, Elias, Serkan, Ömer, Fabio, Justin, Maria, Fabienne und Lisa unter Leitung von Frau Rothermel auch getan. „Die Geschichte von Hans und Sophie Scholl und ihrer Art, passiven Widerstand zu leisten, hatte uns von Anfang an beeindruckt“, erzählt Fabio, der viele Ideen zum Film lieferte und auch in Eigenregie für den Schnitt und die Filmmusik zuständig war. „Die heutige Generation soll sich an sie und ihr Engagement gegen Rassismus erinnern“, ergänzt Ömer. Und so wurden aus Flugblättern „SMS Bombs“ und die dafür notwendigen Handynummern bei einem Gewinnspiel abgegriffen. Der Gruppe ist es gelungen, die tragische Geschichte in die heutige Zeit zu transferieren. Mit Jugendsprache und Wortwitz konnten sie die Jury rund um Filmemacher Tarek Ehlail überzeugen und zum Schmunzeln bringen.

Die moderne Version der Weißen Rose war einer von 19 Beiträgen, und die Alex Deutsch Schule die einzige Gemeinschaftsschule unter den Preisträgern. „Einen Preis zu bekommen, damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet. Die Schüler waren zunächst total überrascht und dann furchtbar stolz, so wie ich auch!“, erklärt Ulrike Rothermel. Wie es ist, den eigenen Film im Kino zu sehen, kann Fabio in Worten gar nicht beschreiben. „Jeder Mensch ist gleich viel wert, egal, welcher Herkunft, egal, welche Hautfarbe, egal, welche Religion, egal, welches Geschlecht, egal, welche sexuelle Orientierung ein Mensch hat.“, so die Botschaft der Alex Deutsch Schüler an uns alle!

 

Sagt „Nein“ zu Rassismus!

Dazu gab es mehr…

„Am Ende waren wir alle Sänger“ – Alex-Deutsch-Schulsprecherin Lisa Kolling ist jetzt auch Musikmentorin

Musikmentorin Lisa Kolling mit ihrem Lehrer Hans-Jürgen Geiger im Musikraum der Schule (Foto Erich Hoffmann)

Das große Finale des jüngsten Musikmentoren-Ausbildungsganges 2018/2019 fand kürzlich im Beisein vieler Gäste in der Ottweiler Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung statt. Als eine von insgesamt 13 Absolventinnen erhielt auch die Schulsprecherin Lisa Kolling von der Alex-Deutsch-Schule eines der begehrten Zertifikate. Das Porträt einer vielseitig interessierten und begabten Neuntklässlerin eröffnet interessante Einblicke hinter die Kulissen!

Vor den Erfolg haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt. Dem feierlichen Abschluss vorausgegangen waren sechs Wochenend-Seminare mit insgesamt 96 Unterrichtseinheiten in Musikpraxis und Musiktheorie, darstellendem Spiel, Tanz, Probenmethodik, Chorpraxis, Stimm- und Gehörtraining, Rhetorik, Selbstmanagement, Planung und Organisation. Alleine schon die Aufzählung klingt nach viel Arbeit. „War es auch“, sagte Lisa Kolling hinterher. Aber der Unterricht mit den erfahrenen und hochkarätigen Musikprofis habe auch unheimlich viel Spaß gemacht, so dass die Belastung eher weniger spürbar wurde.

An Instrumenten während der Ausbildung kamen Saxophon, Klavier, Klarinette, Querflöte, E-Bass, und Schlagzeug zum Einsatz, während Lisa ihr „Sahne-Instrument“ Akkordeon bedienen durfte. Zwei weitere Teilnehmer waren auf Gesang spezialisiert. Die Stimme als natürlichstes und jederzeit verfügbares „Instrument“ gilt in der Ausbildung ganz offensichtlich als unverzichtbarer und gleichzeitig verbindender Baustein. Mit der Feststellung „Am Ende waren wir alle Sänger“, machte Lisa jedenfalls deutlich, wie sehr gerade der Chorgesang zu der hervorragend funktionierenden Gemeinschaft während der Ottweiler Seminartage beitrug.

„Das gute Verständnis untereinander äußerte sich vor allem auch darin, dass die Nächte von Freitag auf Samstag ziemlich kurz ausfielen“, räumte die Wellesweiler Neuntklässlerin mit einem verschmitzten Lächeln ein, ohne auf Details einzugehen. In der Tat gehören Musik, Frohsinn und Geselligkeit oft untrennbar zusammen und sind wohl deshalb allesamt mehr…

Fünf Fäuste für einen Meistertitel – Landesmeisterschaften der Schulen im Faustball

Einen ganzen Schultag lang flog die spezielle Lederkugel über die rotweiße Spannleine in der Sporthalle Wellesweiler, wurde mal gefühlvoll mit geballter Faust angehoben, strategisch klug dem Nebenspieler zugestellt, mal mit brachialer Wucht ins gegnerische Feld geschmettert. Viele spielerische Varianten, die allesamt nur eine einzige Absicht verfolgten: Punkte zu sammeln und am Ende bei den Landesmeisterschaften der Schulen im Faustball einen der begehrten Plätze auf dem Siegerpodest einzunehmen. Ein Ziel, das am Ende auch von etlichen Formationen der ausrichtenden Alex-Deutsch-Schule erreicht werden konnte.

Alleine 14 Teams vermochte die Wellesweiler Gemeinschaftsschule in den einzelnen Altersklassen aufzubieten. Zusammen genommen drei Landesmeistertitel konnten am Ende von den Jüngsten (Klassenstufe 5), von den ältesten teilnehmenden Mädchen der Klassenstufe 9 und von einem Mädchenteam der Jahrgangsstufe 7 eingeheimst werden. Hinzu treten vier Vizemeisterschaften und vier dritte Plätze. Eine Bilanz, mit der die Wellesweiler Sportlehrkräfte völlig zufrieden sein können. Anwesend waren aus dem Landkreis Neunkirchen ansonsten nur noch die Gemeinschaftsschulen aus Merchweiler und Spiesen-Elversberg, die in den mittleren und oberen Jahrgängen mit ausgesprochen erfahrenen und kampfstarken Jungenmannschaften zu glänzen wussten. Fachlich begleitet und unterstützt wurde die Veranstaltung von Turnierleiter Karl Ebersold, dem Landesfachwart Faustball im Saarländischen Turnerbund, und von seinem Sportkollegen Sigurd Remm. Nicht zu vergessen der Schulsportbeauftragte Horst Herrmann, der im Vorfeld des Turniers an unzähligen Tagen im Sportunterricht der Alex-Deutsch-Schule zugange war und so gut wie jede Klasse mit dem Faustball-Virus infizieren konnte. Mittlerweile 75 Jahre alt ist der pensionierte Beamte der Gemeinde Eppelborn, der als Ehrenamtler ebenso viel Herzblut in die Kinder- und Erwachsenenbetreuung investiert wie in seinen Lieblingssport Faustball.

Gleich drei Teams aus den beiden Fünferklassen der Alex-Deutsch-Schule landeten auf den ersten mehr…

Vorlesewettbewerb 2019 – Eliah Schinkmann zeigt, dass Lesen auch in der digitalen Welt noch begeistert

13 Schülerinnen und Schüler traten beim Kreisentscheid des Landkreises Neunkirchen anlässlich des 60. Vorlesewettbewerbs (2018/2019) an. Ab 15 Uhr hieß es in der Aula der Max von der Grün Schule, wer ist die beste Vorleserin oder der beste Vorleser des Landkreises Neunkirchen?

Mit dabei war Eliah Schinkmann, Klasse 6a und Sieger unseres Schulentscheides. Eliah las aus „Die Wolke“, geschrieben von Gudrun Pausewang, vor. Die Jury zeichnete ihn mit einer Urkunde und einem 15€ Gutschein von Bücher König in Neunkirchen aus.

Schön zu erleben, dass auch in der digitalen Zeit das Lesen (nicht nur) Kindern Freude bereitet.

Vorlesewettbewerb 2019

 

 

Bilder und Bericht: Martha Langner

Im Sambaschritt zum Meistertitel

Die Alex-Deutsch-Schule ist stolz auf Chantal und Denny

Fotos

Schulleiterin Stephanie Urschel ist stolz auf ihre frisch gebackenen Saarlandmeister Chantal Felicia Pracht und Denny Bineder.

Mit dem Gewinn eines Landesmeistertitels im lateinamerikanischen Paartanz kehrte das Duo Chantal Felicia Pracht und Denny Bineder von den Saarländischen Schultanzsportmeisterschaften in Merzig zurück. Ein Novum für die Wellesweiler Alex-Deutsch-Gemeinschaftsschule, die zuvor erst einmal in ihrer langen Geschichte an einer ähnlichen Veranstaltung teilgenommen hat.

„Wir sind stolz auf euch, ihr habt uns hervorragend vertreten“, zeigte sich Stephanie Urschel bei der internen Würdigung hoch erfreut über den Erfolg zweier Schüler, die sich auch im Unterricht als „fleißig und zielstrebig“ hervortun und somit nach Worten der Schulleiterin den förderlichen Einfluss des Sports auf die Persönlichkeitsbildung junger Menschen mit Nachdruck unter Beweis stellen. Ihr sportliches Rüstzeug haben sich die 11-jährige Chantal Pracht und der zwei Jahre ältere Denny Bineder zunächst in den Räumen des TSC Residenz Ottweiler erworben, bevor sie im vergangenen Jahr zum Neunkircher Club „Dancepoint“ wechselten. Dort werden sie aktuell von dem Trainer-Tandem Nataliya Magdalinova und Anton Ganopolsky mit großem Erfolg betreut. Ein besonderes Faible haben Chantal und ihr Tanzpartner schon längst gegenüber dem Genre der lateinamerikanischen Tänze entwickelt. In dieser Kategorie, die für junge Menschen anders als Hip-Hop oder Rap eher untypisch ist, setzten sie sich auch im Merziger Schulsportwettbewerb unter Federführung des saarländischen Bildungsministeriums souverän durch. Eigentlich keine große Überraschung, denn erst im Januar dieses Jahres heimsten die beiden Talente bei den Saarlandmeisterschaften auf Vereinsebene in der Neunkircher Gebläsehalle den Titel in ihrer Altersklasse ein. Kennengelernt haben sie sich bereits als Kleinkinder bei den Treffen ihrer befreundeten Eltern, erinnert sich Denny. Wenig später, Chantal besuchte noch den Kindergarten mehr…