Stärkung der Persönlichkeit auf Festung Marienburg – Tage der Orientierung über dem Tal der Mosel

Herrlicher Blick über das Tal der Mosel: Die Sechstklässler der Alex-Deutsch-Schule mit ihren begleitenden Lehrern. 

Drei Tage lang, nämlich vom 27. bis zum 29. November, durften die beiden sechsten Klassen der Alex-Deutsch-Schule auf Einladung des katholischen Dekanats Neunkirchen den Aufenthalt auf der historischen Marienburg in Zell an der Mosel genießen. Die konfessionsneutrale und kulturell vielschichtig besetzte Veranstaltung in der herrlich gelegenen Jugendbildungsstätte des Bistums Trier stieß auf eine sehr gute Resonanz bei den Kindern und ihren begleitenden Lehrpersonen Tatjana Gärtner (6a) und Christian Eisenla (6b).

Zu den wichtigsten Zielen der dreitägigen Veranstaltung, die bereits acht Wochen zuvor von den Kindern der Klassenstufe fünf unter ähnlichen Lernvorgaben bereist worden war (Siehe auch Beitrag „Drei wunderschöne Tage an der Mosel“), gehörten erneut die Stärkung der Klassengemeinschaft und des  individuellen Selbstbewusstseins, der Aufbau gegenseitigen Vertrauens und eine verbesserte Orientierung junger Menschen in ihrem immer komplexer werdenden Umfeld. Begleitet wurde die Wellesweiler Gruppe vom mehr…

Drei wunderschöne Tage an und über der Mosel – Die Wellesweiler Fünftklässler lernten sich besser kennen

Die sogenannten „Kennenlerntage“ haben sich im Begriffe-Ranking der Alltagssprache an der Alex-Deutsch-Schule schon längst einen Spitzenplatz gesichert. Jetzt, nach erfolgter Premiere in Zell an der Mosel, ist die Aktion sogar drauf und dran, sich zu einem Hit im Reigen beliebter Veranstaltungen zu entwickeln. „Einfach nur Klasse“ fanden die Wellesweiler Fünftklässler den Aufenthalt in einer der schönsten Regionen Deutschlands.

„Jetzt wirst du mich aber mal richtig kennenlernen“, lautet eine hinlänglich bekannte Drohgebärde Erwachsener, wenn sich Kinder und Jugendliche allzu weit von den hohen Erwartungshaltungen entfernen. In den herrlich hergerichteten Räumlichkeiten der historischen Marienburg in Zell an der Mosel hätte man konträr dazu das pädagogische Lernziel mit derselben Floskel überschreiben können, jedoch in positivem Sinn. Sich besser und von einer anderen Seite in einem nicht alltäglichen Rahmen kennen und verstehen lernen, war hier in jedweder Richtung erwünscht: Schulkinder lernen die Lehrpersonen kennen, Lehrkräfte die Schüler und vor allem die Schulkinder sich selbst untereinander.

Als Träger mehr…

Seit 15 Jahren: Struthof-Besuche gegen das Vergessen

Bereits seit 15 Jahren bereist die Alex-Deutsch-Schule mit ihren jeweiligen Abschlussklassen die 180 Km entfernt liegende KZ-Gedenkstätte Struthof-Natzweiler inmitten des Gebirgsmassivs der Vogesen. Eine stattliche Anzahl von Fahrten also, wobei sich die Verwendung des Begriffes „Jubiläum“ vor dem ernsten Hintergrund ebenso kategorisch von selbst verbietet wie die euphorisch beschönigende Ausschmückung „herrlich gelegenes Gebirgsmassiv“. Zu bizarr ist einfach der Gegensatz zwischen der faszinierenden Schönheit der Naturlandschaft und dem ungeheuerlichen Maß an Menschenverachtung, an grausamen Auswüchsen der menschlichen Natur und schlichtweg krimineller Energie, das zu Zeiten des Nationalsozialismus hier wie in den über eintausend anderen Straf- und Vernichtungslagern diesseits und jenseits deutscher Grenzverläufe herrschte. Der 14-jährige Neuntklässler Fabio Gelardi hat seine Eindrücke von der jüngsten Exkursion nach Struthof-Natzweiler schriftlich festgehalten.

„Losgefahren sind wir an einem wunderschönen Septembermorgen mit drei Neunerklassen und den Klassenlehrern Isabell Riehm, Stephanie Roth und Dan Billes, um möglichst viel über Verfolgung und Deportation im Verlauf des zweiten Weltkrieges und auch mehr…

Über Reben schweben und Grenzen überwinden – Klassenfahrt der 6a und 6b nach Bingen

In der Zeit vom 27.05. bis zum 29.05.2019 verbrachten 33 Mädchen und Jungen des sechsten Schuljahrganges zusammen mit ihren Klassenlehrern Erik Hoffritz, Martha Langner und Andrea Moll drei wundervolle Tage in der rheinland-pfälzischen Jugendherberge Bingen.  Die hochgelegene Unterkunft bot einen imposanten Blick auf den „Mäuseturm“, die Burg Ehrenfels und den malerischen „Vater“ Rhein. In der Folge ein Bericht über den Klassenausflug aus der Sicht aller begeisterter Teilnehmer.

Nach dem Mittagessen am ersten Tag machten wir uns bei strahlendem Sonnenschein auf zum groß angelegten Spielplatz am Mäuseturm. Dort trainierten die Schüler nicht nur ihre körperliche Fitness auf dem Sportplatz und einem Trainingsparcours, sondern auch ihre Koordination auf dem Wasserspielplatz sowie ihr logisches Denken am Schachbrett. Nach dem Abendessen ging es bergauf zur geführten Nachtwanderung durch den Binger Wald. Ein romantisches Lagerfeuer rundete den Anreisetag so richtig ab.

Mit Lunchpaketen ausgestattet unternahmen wir am zweiten Tag eine spannende Schiffsreise nach Assmannshausen in Hessen. Noch einen mehr…

Die 5b auf der Fährte des Trinkwassers – Ein spannender Besuch bei der KEW

Wasser aus der Leitung ist für uns alle zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Duschen, Zähne putzen, Kaffee oder Tee kochen ist ohne das kostbare Element undenkbar. Aber auf welch geheimnisvolle Weise wird sauberes Wasser produziert und auf welch verschlungenen Pfaden gelangt es in die Häuser? Die Klasse 5b der Alex-Deutsch-Schule wollte es genau wissen und begab sich anlässlich eines Aktionstages der KEW auf die Suche nach Antworten.

Die Spurensuche unter Begleitung des Klassenleitungsteams Carina Theobald und Christian Eisenla sowie der Förderschullehrerin Marlies Koddenbrock startete im wasserreichen Kasbruchtal zwischen Neunkirchen und Wellesweiler. Hier wird das Grundwasser unter der Regie des Energieversorgers KEW gewonnen. Nach einigen spannenden Erklärungen ging`s zum Wasserwerk in Wellesweiler, wo das Wasser gereinigt und entsäuert wird. Von mächtigen Rohren, Turbinen und Ventilen, blau oder silberfarben lackiert, zeigten sich die jungen Besucher und ihre Lehrer ebenso beeindruckt wie von den vielen Drehschiebern, die in ihren Betrachtern den Eindruck überdimensional großer Lenkräder erwecken, mehr…

Ein Erinnerungsfoto mit Frau Ministerin – Abschlussschüler beim Tag der Pflegeberufe in Saarbrücken

Sinnvollen Maßnahmen zur Berufsfindung stehen die Verantwortlichen der Alex-Deutsch-Schule stets aufgeschlossen gegenüber. Zuletzt waren es interessierte Jugendliche des neunten und zehnten Schuljahrganges, denen grünes Licht für einen Ausflug zum diesjährigen „Tag der Pflegeberufe“ im Congresszentrum Saarbrücken erteilt wurde.

15 Mädchen und vier Jungen aus den drei Abschlussklassen 9 und 10 waren erstaunt, wie freundlich sie an den insgesamt 30 Ständen der unterschiedlichsten stationären und ambulanten Krankenhaus- und Pflegeeinrichtungen sowie der angeschlossenen Dienstleister begrüßt und umworben wurden. Die gesamte Branche sucht händeringend nach guten Auszubildenden und Fachkräften. „Ohne Engagement und eine flexible Arbeitshaltung, ohne ein hohes Einfühlungsvermögen und ohne eine gute Portion Idealismus geht in diesem Beruf aber gar nichts“, trat die Mehrzahl der Saarbrücker Aussteller aber gleich falschen Erwartungen entgegen.  Beruhigend wirkte dabei freilich der zusätzliche Hinweis, dass das frühere Image der aufopferungsbereiten Krankenschwester, die kaum noch Zeit für  Familie und Privates hat, aufgrund arbeitsschutzrechtlicher Regularien mehr und mehr der Vergangenheit angehöre. mehr…

Entdeckerwoche für die Klassen 9a und 9b – Eine Abschlussfahrt ins Land der Tulpen, Maler und Museen

Holland oder korrekter ausgedrückt die Niederlande lautete das Ziel der letzten gemeinsamen Reise, die zusammen mit den Klassenlehrern Andrea Kockler, Hans-Jürgen Geiger, Erich Hoffmann und Referendar Fabian Kärtner in den landschaftlich wunderschön gelegenen Freizeitpark Duinrell unweit der Nordseeküste unternommen wurde.

Das Bewohnen der kleinen Häuser in Vierer- oder Sechsergruppen stieß trotz räumlicher Enge auf großen Anklang bei den Teilnehmern. Was allerdings für den absoluten Kick sorgte, waren die vielen Action-Angebote und Attraktionen innerhalb des Parks mit all seinen prächtigen alten Bäumen und gepflegten Grünanlagen. Rasante Achterbahnfahrten, das Riesenrad oder ein Spaßbad mit gigantisch langen Wasserrutschen kletterten dabei in der Beliebtheitsskala ganz schnell nach oben.

Dass Holland nicht nur das Land prächtiger Tulpen und leckerer Käsesorten ist, erfuhren die Schüler im Verlauf zweier Tagesreisen in die Kulturhochburg und Hauptstadt Amsterdam sowie in die Hafenstadt Rotterdam. In Rotterdam beeindruckte ganz besonders die Rundfahrt im modernen Ausflugsschiff durch einen der weltgrößten Seehäfen. Sehr ernst wurde es mehr…

Auf den Spuren der Ski-Legende Gustav Thöni – Winterliche Erlebniswoche für Alex-Deutsch-Schüler

Vor prächtiger Gebirgskulisse: Alle Teilnehmer des Schul-Skikurses auf einen Blick. In den Genuss der turnusgemäß stattfindenden Winter-Erlebniswoche kommen die jeweiligen Siebenerklassen aus der Alex-Deutsch-Schule.

Die malerische 80-Seelen-Gemeinde Trafoi am Stilfser Joch in Südtirol ist für die sportbegeisterte Alex-Deutsch-Schule kein unbekanntes Ziel mehr. Zum zweiten Mal brachen Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 der Alex-Deutsch-Schule kürzlich auf, um in dem beliebten Wintersportgebiet am Stilfser Joch einen erlebnisreichen Skikurs zu absolvieren. Eine spannende Erlebniswoche mit vielen Herausforderungen wartete auf die mutigen Kids und ihre drei begleitenden Lehrer.

Gegen Ende der Anfahrt schneite es bereits so stark, dass der Bus den Anstieg nach Trafoi auf den letzten Kilometern nur mithilfe von Schneeketten bewältigen konnte. Nach einem kräftigenden Mittagsmahl machten die Schüler ihre ersten Erfahrungen auf den Gleitbrettern. Skigewöhnung mit Ein- und Ausklicken stand daher zunächst auf dem Programm. Erste Bewegungen mit den noch ungewohnten Sportgeräten an beiden Füßen wurden ebenso wie das mehr…

Die Alex-Deutsch-Schule pflegt Erinnerungskultur

Erneuter Besuch der KZ-Gedenkstätte Struthof

„So etwas darf nie wieder geschehen“, lautete die immer wieder geäußerte Mahnung des 2011 verstorbenen Holocaustüberlebenden Alex Deutsch. Enteignung, Entrechtung, Deportation, Folter und brutale Ermordung Unschuldiger unter dem menschenverachtenden Joch des Nationalsozialismus werden nirgendwo fühl- und sichtbarer als in einem jener unzähligen Straf- und Konzentrationslager dies- und jenseits der deutschen Staatsgrenzen. Zu den Orten des Schreckens zählte auch das elsässische KZ Natzweiler-Struthof, heute eine viel besuchte Gedenkstätte inmitten des wunderschönen Bergmassivs der Vogesen.  

Jahr für Jahr nehmen die jeweiligen Abschlussklassen der Alex-Deutsch-Schule den etwa 180 Km langen Weg in Kauf, um sich an Ort und Stelle ein Bild von den unvorstellbar grausamen Auswüchsen in der Zeit des „Tausendjährigen Reiches“ machen zu können, dessen Herrschaft bekanntlich deutlich kürzer währte. 42 Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen 9a und 9b in Begleitung ihrer Lehrer Andrea Kockler, Hans-Jürgen Geiger und Erich Hoffmann waren diesmal vor Ort, um sich vom Struthof-Experten mehr…

Eine beeindruckende Reise in die Welt der Technik und Forschung

Industrie, Handwerk und Forschung leiden unter großem Nachwuchsmangel. Vor dem Hintergrund dieser erstaunlichen Erkenntnis fand unter dem Sponsoring namhafter Firmen und Einrichtungen des Saarlandes am Eurobahnhof Saarbrücken der „Tag der Technik“ statt. Die beiden achten Klassen der Alex-Deutsch-Schule folgten der Einladung und trafen auf eine Veranstaltung, die eine ganze Fülle hochinteressanter Vorführungen und Angebote zu bieten hatte. Weder Schüler noch Lehrer bereuten ihr Kommen.

Wer Dachdecker oder Lehrerin, Metzger oder Friseurin werden möchte, erhält von allen Seiten  Ratschläge, Zuspruch oder Argumente für oder gegen seine Entscheidung. Jeder ist mit diesen traditionellen Berufen bestens vertraut. Warum nur wenige „Header Robotics RPA Application Manager“, Telekommunikationstechniker, Zerspanungsmechaniker oder CNC-Fräser, landläufig auch „Karusseldreher“ genannt, werden wollen, rührt ganz einfach daher, dass Jugendliche im Allgemeinen nichts oder nur wenig über die Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Aufstiegschancen und Verdienstmöglichkeiten in diesen noch relativ jungen Berufen wissen.

   

Da hilft nur der klärende Gang zum Jobcenter oder besser noch mehr…