Bitte Einsteigen! – Busschulung der Klassen 5a und 5b

Wie jedes Jahr haben auch die diesjährigen fünften Klassen der Alex-Deutsch-Schule die Busschulung mit Mitarbeitern der NVG absolviert – und das mit viel Spaß.

Am Montag, dem 31. August 2020, durchliefen die Klassen 5a und 5b eine Busschulung mit einem theoretischen und praktischen Teil, sodass sie für jegliche Busfahrten, egal ob mit dem Schulbus oder auf einer Klassenfahrt, gewappnet sind.

Die Klasse 5a begann mit dem praktischen Teil im und am Bus mit Busfahrer Stephan Latz, während die Klasse 5b eine Theoriestunde mit Ausbilder Christian Kaiser im Klassensaal erlebte. Später wurden die Gruppen getauscht.

 

Die beiden NVG-Mitarbeiter erklärten den Schülerinnen und Schülern auf witzige und schülergerechte Art und Weise, wie man sich in einem Bus zu verhalten hat, wo sich die Notausgänge befinden und wie man diese auch bedient. Zudem wurde den Klassen praktisch gezeigt, dass man viel schneller in den Bus kommt, wenn man diesen ordentlich und nacheinander und nicht durch Drängeln und Schubsen betritt.

 

 

Als weiteren sehr wichtigen Punkt wurden auch die Gefahren an der Bushaltestelle und während der Busfahrt angesprochen. Mithilfe des Dummies „Hugo“, einer Puppe zum Unfallbauen, zeigte Stephan Latz, dass man während der Busfahrt sitzen bleiben soll, sodass man nicht durch den Bus fällt und sich verletzt, falls dieser eine starke Bremsung vollziehen muss. Ebenso lernten unsere Fünftklässler, dass der vordere Teil eines Busses über den Gehweg hinaussteht, wenn der Bus an einer Haltestelle hält, weswegen man nicht vorne am Rand des „Trottoires“ (wie manche Schülerinnen und Schüler den Bürgersteig beschrieben haben) stehen soll. Auch bei dieser Übung erlitt „Hugo“ einige neue Schrammen, was den Kindern zeigte, wie gefährlich ein zu geringer Abstand zum Straßenrand sein kann.

Die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen der Alex-Deutsch-Schule bedanken sich für die unterhaltsame mehr…

Spende eine Schaufel! – Der Schulgarten wächst

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

das Kollegium und die Schülerinnen und Schüler der Alex- Deutsch- Schule stehen in den Startlöchern: Wir verwandeln das ehemalige Tennisgelände in einen Schulgarten. Durch den Schulgarten werden wir unsere Schule weiter öffnen und unseren Schüler/innen die Natur aktiv „begreifbar“ machen. 

 

Da das Gelände sehr groß und die finanziellen Mittel leider begrenzt sind, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Wie Sie uns unterstützen können? Ganz einfach!
  • Materielle Unterstützung: z. B. alte Rechen, Schaufeln, Spaten, Schubkarren, Bänke, Sonnenschirme, Laubsäcke, Gießkannen, Gartenschläuche, Sämereien (Bio), Setzlinge für Kräuter und Beeren oder vielleicht sogar einen Baum, …
  • Finanzielle Unterstützung: z. B. zum Kauf von Gartengeräten, Erde, Pflanzen, Sämereien, …
  • Personelle Unterstützung: z. B. Gießen in den Ferien und am Wochenende, fachlicher Rat, gute Ideen, handwerkliche Unterstützung, Hilfe bei der Instandsetzung, Kontakte zu Fachleuten (z. B. Gärtner, Förster, Landschaftsbauer), Kontakte zu spendablen Unternehmern, …

Vielleicht finden Sie in Ihrem Keller, der Garage oder dem Schuppen noch etwas, das Sie entbehren können. (Die Geräte sollten allerdings noch funktionstüchtig oder sehr leicht zu reparieren sein.)

Des Weiteren bräuchten wir für die Einrichtung unseres “Grünen Klassenzimmers” noch Paletten, um aus diesen Möbel zu bauen. Auch hier ist jede Spende willkommen!

Jede Spende hilft und damit helfen Sie Ihren Kindern naturnah und praxisorientiert zu lernen. Bei Geldspenden und größeren, neuen Gerätschaften kann mittels des Fördervereins eine Spendenquittung für das Finanzamt ausgestellt werden.

Herzlichen Dank im Voraus!

Ihr Schulgartenteam der Alex- Deutsch- Schule

Kontakte:

Sachspenden:
  • Frau Hofer
Geldspenden:
  • Herr Schley
Fragen rund um den Schulgarten:
  • Frau Langner 
  • Frau Riehm 
  • Frau Scherer 
  • Frau Schmidt 

Bericht: Schulgarten-Team; Fotos: Nicolas Schmidt

Vertrauen schaffen vor dem Neubeginn – Kennenlerntage für die künftigen Fünftklässler

Abschied nehmen und Neuanfang liegen oft eng beieinander. Ein Zwiespalt der Gefühle, der erfahrenen Lehrkräften wie Andrea Kockler und Stephanie Roth aber keinesfalls fremd ist. Schon eine Woche nach der Verabschiedung ihrer Abschlussklassen nahmen beide Klassenlehrerinnen die künftigen Schützlinge des fünften Schuljahrganges in Empfang, um sie mit dem neuen Umfeld vertraut zu machen.

 Auch anlässlich dieser Veranstaltung war es „Corona“ geschuldet, dass die Kennenlerntage in zwei Veranstaltungen gesplittet werden mussten, um die Anzahl der jeweiligen Teilnehmer möglichst gering zu halten. Auf den schönen Brauch einer musikalischen Begrüßung durch die letztjährigen Fünftklässler wurde diesmal schweren Herzens verzichtet und selbst die Anzahl der Begleitpersonen musste reduziert werden. Ein sehr großer Teil der angemeldeten Schüler beider neuen Eingangsklassen war letztlich der Einladung gefolgt, was Stephanie Urschel vor dem Hintergrund der Pandemie als durchaus positiv bewertete. Die Schulleiterin, welche den Eltern und Kindern eingangs die besonderen Grüße von Doris Deutsch und des Förderverein-Vorsitzenden Arno Schley überbrachte, vermittelte in ihren Begrüßungsreden trotz vieler Widrigkeiten der Zeit Zuversicht und Vorfreude auf das Kommende. Umfangreiche Umbaumaßnahmen im Haus, der neue Schulgarten, Vorteile durch eine optimierte Organisation im Ablauf der Ganztagsschule und nicht zuletzt die „jetzt mehr denn je unumgänglich gewordene Öffnung“ gegenüber modernen digitalen Lernplattformen und Kommunikationstechniken erzeugen nach Worten Stephanie Urschels in der Tat eine regelrechte Aufbruchstimmung an der Alex-Deutsch-Schule.

   

Weitere wichtige Details erläuterte die stellvertretende Schulleitung mit Ulrike Rothermel und Olaf Schley. Beide ermutigten sie Kinder und Eltern während ihrer Ausführungen zur Organisation immer wieder, sich durch Fragen aller Art von diversen Ängste, Unklarheiten und Vorbehalten  weitmöglichst zu befreien.

   

„Ängste vor dem Unbekannten abbauen“ lautete anschließend auch die Zielsetzung der neuen Klassenlehrerinnen. Gemeinsam mit den zuständigen Förderlehrerinnen Marlies Koddenbrock und Barbara Klein versammelten sie sich mehr…

Romantischer Abschied zwischen Klee und Sauerampfer – Die Abschlusszeugnisse gab es auf der grünen Wiese

Damit hätte vor einem halben Jahr an der Alex-Deutsch-Schule niemand gerechnet. Die Verabschiedung der Entlassjahrgänge mit Zeugnisausgabe zum Ende des Schuljahres musste aus Vorsichtsgründen auf der grünen Wiese abseits des normal belebten Schulhofes vorgenommen werden. Die strengen Regeln und amtlichen Vorschriften aufgrund „Corona“ verengten auch bei dieser Veranstaltung die gewohnten Spielräume in deutlicher Weise.

Keine Musik, keine langen Ansprachen, keine Ehrengäste, kein Schülerprogramm, keine feierliche Abendrobe. Dominierend waren dafür die allgegenwärtigen Mund-Nase-Bedeckungen, die trotz Gewöhnungseffekt und zuweilen heiterer Ausgestaltung noch immer den etwas apokalyptischen Beigeschmack einer wenig definierbaren Furcht und  Beklemmung verströmen.

Großes Bedauern unter allen Beteiligten auf den Verzicht des gewohnt feierlichen Rahmens war  zweifelsfrei festzustellen und doch herrschte unter dem schattenspendenden Blätterdach des wunderschönen alten Baumbestandes gute Laune bei schönstem Sommerwetter. Vogelgezwitscher statt E-Musik, das stakkatohafte Hämmern der Spechte statt Trommelschlag, Insektentanz statt wildem Bühnenwirbel und erwärmende Sonnenstrahlen statt kaltem Neonlicht – der Naturphilosoph Rousseau hätte seine helle Freude an dieser Veranstaltung unter freiem Himmel gehabt.  Kleine Geschenke, persönlich gestaltete Briefe, fotografische Erinnerungen und kunstvolle Zeichnungen wurden hin- und hergereicht, so dass schließlich auch den emotionalen Momenten, die mit jedem Abschied untrennbar verbunden sind, Rechnung getragen wurde.

   

Im Mittelpunkt des Programms und als wichtigstes Ritual der locker gestalteten Feier stand ganz traditionell,  wie schon zu Urzeiten des Schulwesens, auch diesmal die Ausgabe der Zeugnisse für die drei Entlassklassen 9a, 9b und 10a. Erstmals jedoch von einem hygienisch korrekten Ellbogenkontakt statt des üblichen Händedrucks oder einer spontan liebevollen Umarmung begleitet.

   

52 Schülerinnen und Schüler haben den erfolgreichen Abschluss der Hauptschule bzw. des mittleren Bildungsganges unter der fürsorglichen Betreuung ihrer Klassenleitungen Stephanie Roth und Ann-Kathrin Baßler (9a), Isabella Riehm und Dan Billes (9b) sowie Andrea Kockler und Hans-Jürgen Geiger (10a) erreicht. mehr…

Ein lichter Punkt am Horizont – Rückschau auf drei ungewöhnliche Monate an der Alex-Deutsch-Schule

Drei Monate Homeschooling bzw. pädagogischer Schmalspurbetrieb liegen nicht nur hinter den Schulen des Saarlandes. Weltweit ruhte der Unterricht aufgrund COVID-19 gänzlich oder fand eingeschränkt über den Weg moderner digitaler Kommunikationstechnik statt, die sich somit zu den wenigen Gewinnern der weltumspannenden Krise zählen darf. Erst ganz allmählich bahnt sich die Normalität wieder ihren Weg. Offizielle Quellen im Saarland haben mittlerweile die nahezu uneingeschränkte Öffnung der Schulen nach den großen Ferien in Aussicht gestellt.

Montag, 16. März 2020. Ein sprichwörtlich rabenschwarzer Tag für die Krähenvögel auf dem Schulhof der Alex-Deutsch-Schule. Kein einziges Kind ist weit und breit zu sehen, und somit nicht eine einzige Brotkrume auf dem Asphalt. Noch ahnen die enttäuschten Meister der Lüfte nicht, dass sie lange Zeit auf ihr gewohntes Frühstück verzichten müssen..

Der erste unterrichtsfreie Tag des immer strenger werdenden „Lockdowns“ hat  nicht nur unter den tierischen Kulturfolgern Irritation und Verdruss produziert. Viele Eltern fürchten neben der Bedrohung durch das Virus um Arbeit und Brot, müssen sich zudem Gedanken um die Betreuung und Unterrichtung ihrer schulpflichtigen Kinder machen. Die  Lehrer sehen sich derweil einem Berg von Aufgaben gegenüber, um ihre Schützlinge „von heute auf morgen“ digital mit zumutbarem Unterrichtsmaterial zu versorgen, Notversorgungen einzurichten, hier und da Seelenmassage aus der Ferne zu betreiben und somit die eine oder andere Sorge von den Schultern der Eltern zu nehmen.

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Umbaumaßnahmen im Bereich der früheren Aula mit dem Ziel der Einrichtung einer multifunktionellen Mensa.
Ein unscheinbarer Chip, der es in sich hat. Bargeldloses Bezahlen und enorme Erleichterungen in der Organisation sind ab sofort keine Utopie mehr.

“Jüngeren Kolleginnen und Kollegen, die quasi mit digitaler Technik aufgewachsen sind, fiel die Umstellung leichter und sie haben mehr…

Friedensfest der Alex-Deutsch-Schule Wellesweiler

„Ich möchte mit meinen Lehrern und Schülern ein Fest feiern.“ So wurde sie geboren, die Idee – Mitte Juni 2019, aus dem Wunsch unserer Schulleiterin Stephanie Urschel. Alle sollte es ansprechen, das Fest. Es brauchte ein Thema, das jeden etwas angeht. Unabhängig von Gesinnungen oder Glaubensrichtungen: Frieden. Ein Friedensfest.

Heute hat Corona die Welt fest im Griff. Das war damals nicht absehbar. Und SARS-CoV-2 hat uns Planung wie Durchführung ganz schön verhagelt. Aber die Idee blieb bestehen. Ein Friedensfest.
Natürlich wird gefeiert. Gerade jetzt! Dann eben auf Abstand. Digital. Aber bestimmt nicht weniger persönlich.
Feiern Sie mit. Jetzt und hier. Als Zeichen, dass wir zusammenstehen gegen das Virus und den Frieden gemeinsam hochhalten. Dazu lade ich Sie herzlich ein.

Ein Klick und die Feier beginnt:

Sie haben nur 5 Minuten Zeit? Dann genießen Sie das Fest in seiner gekürzten Fassung:

Oder sogar nur 1:50 Minuten:

Infoabend für Viertklässler – Alex-Deutsch-Ganztagsschule startet in die zweite Runde

Die erfolgreiche Premiere der neu geschaffenen Alex-Deutsch-Ganztagsschule mit zwei  Fünferklassen liegt jetzt ein halbes Jahr zurück. In Kürze können im Zuge des schrittweisen Aufbaus erneut Viertklässler aus benachbarten Grundschulen für das Schuljahr 2020/2021 angemeldet werden, wobei die attraktiven Bildungsinhalte nach Mitteilung der Gemeinschaftsschule weiterhin Bestand haben und das Betreuungsangebot deutlich erweitert wird.

Am Montag, dem 3. Februar 2020, findet ab 19 Uhr eine diesbezügliche Informationsveranstaltung für alle interessierten Eltern im Raum der Begegnung statt.

Die Schule weist weiter darauf hin, dass die Einrichtung der sogenannten Freiwilligen Ganztagsschule, die zurzeit noch von allen Schülern ab Klassenstufe 6 besucht werden kann, spätestens im Jahr 2024 ausläuft.

Neuanmeldungen von Fünftklässlern sind möglich von Mittwoch, 26. Februar 2020, bis einschließlich Dienstag, 3. März 2020, täglich von 8 bis 15 Uhr (Samstag, 29. Februar 2020, 9 bis 13 Uhr). Andere Zeiten können telefonisch vereinbart werden (06821/94090).

Das Anmeldeformular können Sie in Kürze hier online herunterladen und bequem zuhause bereits ausfüllen. Das Formular kann man nartürlich auch mit uns zusammen in der Schule bei einem persönlichen Gespräch ausgefüllt werden. Wir würden uns freuen Ihr Kind bei uns an der Schule begrüßen zu können.

Wir möchten Sie bitten, folgende Unterlagen mitzubringen:

  • das Original des Halbjahreszeugnisses mit Entwicklungsbericht der Grundschule
  • eine Kopie der Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch und
  • entweder 
    • ein Impfausweis oder ein ärztliches Zeugnis (auch in Form einer Anlage zum Untersuchungsheft für Kinder) aus dem hervorgeht, dass ein vollständiger Impfschutz gegen Masern besteht,​​​ oder
    • ein ärztliches Zeugnis darüber, dass eine Immunität gegen Masern vorliegt, oder
    • eine  ärztliche  Bescheinigung, die bestätigt, dass eine medizinische Kontraindikation gegen eine Schutzimpfung gegen Masern vorliegt, so dass Ihr Kind nicht geimpft werden kann, oder
    • eine Bestätigung einer staatlichen Stelle (z.B. Gesundheitsamt) oder der Leitung einer anderen vom Gesetz betroffenen Einrichtung (z.B. mehr…

Rettich und Kohlrabi statt scharfer Schmetterbälle – Schulgarten der ADS nimmt an Fahrt auf

Ein neuer Schulgarten als ehrgeiziges Projekt der Alex-Deutsch-Schule Wellesweiler ist rechtzeitig zum Ablauf des alten Jahres Realität geworden. Neunkirchens Oberbürgermeister Jörg Aumann, Landrat Sören Meng und Schulleiterin Stephanie Urschel unterzeichneten einen entsprechenden Vertrag, welcher der Gemeinschaftsschule im aufblühenden Ganztagsbetrieb das Nutzungsrecht über das Gelände einer ehemaligen Tennisanlage in unmittelbarer Nähe ihrer Einrichtung einräumt.

Sehr zufrieden mit diesem spektakulären Schulterschluss zwischen der Stadt als Eigentümerin, dem Landkreis als Schulträger und der Schule selbst ist auch der Wellesweiler Ortsvorsteher Dieter Steinmaier, der die Idee entwickelt hatte, in der Folge als Vermittler auftrat und der amtlichen Besiegelung des Projekts mit viel Elan und Überzeugungskraft zum Durchbruch verhalf.

Die brachliegende Immobilie, auf der einst die vornehme Eleganz des „weißen Sports“ Hand in Hand einherging mit knochenhartem Streben nach Spiel, Satz und Sieg, strahlt in ihrem derzeit urwüchsigen Zustand eine eigentümliche Aura der Stille und des Friedens aus. Geprägt wird dieser Eindruck  von einer wild wuchernden Natur, die im Laufe der Zeit Stück um Stück ihres ursprünglichen Terrains zurückerobern konnte. Noch ist der gesamte Platz gut erkennbar mit fein geriebenem Mehl aus gebrannten Ziegeln überzogen. Sind es hier Leitungsrohre mit rostigen Wasserhähnen, die aus dem rotbraunen, mittlerweile stark bemoosten Bodenbelag zwischen stattlichen Kolonien wild wachsender Birken und Wildkräutern von exotischer Schönheit trotzig in die Höhe ragen, verstärken dort allmählich im Laub verschwindende Zifferntafeln, verwitternde Gummibahnen und Überreste zerbrochener Hinweistafeln den Eindruck rascher Vergänglichkeit und „Morbidität“ jeglicher Produkte menschlicher Schaffenskraft. Den krassen Gegensatz dazu liefert hier –  für jedermann gut sichtbar – die Durchsetzungsfähigkeit einer „gefühlt“ bis in die Ewigkeit obsiegenden Natur.

„Kaum vorstellbar, dass an dieser Stelle Wimbledon-Siegerin Steffi Graf schon die Bälle über die Netzkante schmetterte“, erinnert sich Dieter Steinmaier an ein großes Open-Air-Turnier gegen Ende des mehr…

Stärkung der Persönlichkeit auf Festung Marienburg – Tage der Orientierung über dem Tal der Mosel

Herrlicher Blick über das Tal der Mosel: Die Sechstklässler der Alex-Deutsch-Schule mit ihren begleitenden Lehrern. 

Drei Tage lang, nämlich vom 27. bis zum 29. November, durften die beiden sechsten Klassen der Alex-Deutsch-Schule auf Einladung des katholischen Dekanats Neunkirchen den Aufenthalt auf der historischen Marienburg in Zell an der Mosel genießen. Die konfessionsneutrale und kulturell vielschichtig besetzte Veranstaltung in der herrlich gelegenen Jugendbildungsstätte des Bistums Trier stieß auf eine sehr gute Resonanz bei den Kindern und ihren begleitenden Lehrpersonen Tatjana Gärtner (6a) und Christian Eisenla (6b).

Zu den wichtigsten Zielen der dreitägigen Veranstaltung, die bereits acht Wochen zuvor von den Kindern der Klassenstufe fünf unter ähnlichen Lernvorgaben bereist worden war (Siehe auch Beitrag „Drei wunderschöne Tage an der Mosel“), gehörten erneut die Stärkung der Klassengemeinschaft und des  individuellen Selbstbewusstseins, der Aufbau gegenseitigen Vertrauens und eine verbesserte Orientierung junger Menschen in ihrem immer komplexer werdenden Umfeld. Begleitet wurde die Wellesweiler Gruppe vom rührigen Pastoralreferenten Philipp Spang, der im katholischen Dekanat Neunkirchen für die Schul- und Jugendseelsorge verantwortlich zeichnet und auch diesmal die Klassen mit einem ausgeklügelten Programm an Spielen und persönlichkeitsfördernden Aktivitäten versorgte.

Eine Besonderheit brachte bereits die umweltfreundliche Anreise per Deutsche Bundesbahn zutage. „Nach einem Zwischenstopp in Traben-Trarbach und einem mühseligen Drei-Kilometer-Marsch den Moselhang hinauf wurden wir durch einen wundervollen Panoramablick übers Moseltal entschädigt“, fasste Lehrerin Tatjana Gärtner die bewegte Gemütslage der Teilnehmer zusammen. Eigentlicher Grund des steilen Aufstiegs war allerdings ein Kletterpark, wo die Heranwachsenden ihren Mut und ihre eigenen Grenzen austesten konnten.

Ein weiteres und letztes „Highlight“ sah der Abreisetag vor. In Gruppenarbeit wurden Gipsabdrücke von allen Gesichtern hergestellt, die im späteren Kunstunterricht der Schule erst noch bemalt werden müssen, um danach im Klassensaal einen dauerhaften Platz zu finden.

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