Auch Alex Deutsch hätte es so gewollt – Eine Spende für das Kinderhospiz-und Palliativteam Saar

Spendenübergabe im Raum der Begegnung unter Anwesenheit von Doris Deutsch, Kevin Titov, Alexandra Heinemann, Schulsprecherin Lisa Kolling, Schulleiterin Stephanie Urschel, Nico Braun und der ersten stellvertretenden Schulleiterin Ulrike Rothermel (v.l.n.r.)

Der Ort der Spendenübergabe erwies sich als ausgesprochen inspirierend. Im atmosphärisch  passenden Fluidum des Alex-Deutsch-Raumes der Begegnung konnte Alexandra Heinemann vom Kinderhospiz – und Palliativteam Saar einen Betrag von insgesamt 620 Euro entgegennehmen. Das entspricht der Hälfte der Einnahmen eines Weihnachtsmarktes, den die Schule im Dezember vergangenen Jahres organisiert und veranstaltet hatte. Die andere Hälfte kommt der eigenen Einrichtung zugute.

„Hospizarbeit ist Friedensarbeit“, zitierte Alexandra Heinemann einen bekannten Wiener Medizinprofessor. „Wer sich mit kranken und schwerstkranken Kindern beschäftigt, entwickele in der Regel eine besondere Form von Liebe und Gelassenheit, die Aggression und Hass gegenüber anderen Menschen erst gar nicht aufkommen lässt“, ließ die engagierte Mitarbeiterin des saarlandweit agierenden Kinderhospiz- und Palliativteams mit zentralem Verwaltungssitz in Merchweiler eine humanistische Grundhaltung erkennen, die erstaunliche Parallelen zu den vielen Friedensappellen und Leitmotiven des schulischen Namensgebers Alex Deutsch aufzeigt.

Das Team,  das im Kern  aus einigen hauptberuflichen Kräften besteht und bei der Bewältigung einer  kaum überschaubaren Aufgabenfülle auf die Unterstützung sehr vieler engagierter Ehrenamtler angewiesen ist, sorge neben der palliativ notwendigen Grundversorgung auch dafür, dass Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit unter den betroffenen Kindern und Eltern gar nicht erst die Oberhand gewännen. „Die heutzutage nicht mehr so oft bemühten theologischen Tugenden wie „Glaube, Liebe und Hoffnung“ als Eckpfeiler und Handlungsmaxime christlich orientierter Religionen nehmen gerade in einer speziellen Betreuungssituation wie der unsrigen eine vollkommen neue und wichtige Bedeutung an“, gewährte Alexandra Heinemann einen weiteren Einblick in die von Lebensbejahung und Optimismus geprägte Ausrichtung ihres Teams, das sich in der Hauptsache auf die Beratung und Unterstützung mehr…

Über Reben schweben und Grenzen überwinden – Klassenfahrt der 6a und 6b nach Bingen

In der Zeit vom 27.05. bis zum 29.05.2019 verbrachten 33 Mädchen und Jungen des sechsten Schuljahrganges zusammen mit ihren Klassenlehrern Erik Hoffritz, Martha Langner und Andrea Moll drei wundervolle Tage in der rheinland-pfälzischen Jugendherberge Bingen.  Die hochgelegene Unterkunft bot einen imposanten Blick auf den „Mäuseturm“, die Burg Ehrenfels und den malerischen „Vater“ Rhein. In der Folge ein Bericht über den Klassenausflug aus der Sicht aller begeisterter Teilnehmer.

Nach dem Mittagessen am ersten Tag machten wir uns bei strahlendem Sonnenschein auf zum groß angelegten Spielplatz am Mäuseturm. Dort trainierten die Schüler nicht nur ihre körperliche Fitness auf dem Sportplatz und einem Trainingsparcours, sondern auch ihre Koordination auf dem Wasserspielplatz sowie ihr logisches Denken am Schachbrett. Nach dem Abendessen ging es bergauf zur geführten Nachtwanderung durch den Binger Wald. Ein romantisches Lagerfeuer rundete den Anreisetag so richtig ab.

Mit Lunchpaketen ausgestattet unternahmen wir am zweiten Tag eine spannende Schiffsreise nach Assmannshausen in Hessen. Noch einen Tick prickelnder erwies sich der Transfer per Sessellift hoch zum Tierpark. Von dort erreichten wir nach nur wenigen Gehminuten das Niederwalddenkmal.

Während unserer ausgiebigen Mittagspause genossen wir einen tollen Panoramablick über die Rheinlandschaft, die sich bei schönstem Sommerwetter von ihrer besten Seite präsentierte.

Um ins malerische Rüdesheim zu gelangen, nahmen wir im Anschluss die Kabinenseilbahn, um gemächlich über Abertausende grün leuchtender Weinreben hinwegzuschweben.

Nachdem uns die Fähre am späten Nachmittag zurück nach Bingen gebracht hatte, ließen wir diesen erlebnisreichen Tag mit einem leckeren Grillabend in gemütlicher Runde ausklingen.

Am dritten Tag fuhren wir nach einem ausgiebigen Frühstück mit dem Zug  zurück in die Heimat.

In diesen drei ereignisreichen Tagen überschritten wir nicht nur zwei Ländergrenzen, sondern auch unsere eigenen, sei es die erste Zugfahrt, das Schifffahren, die Höhenangst oder auch die erste mehr…

Die 5b auf der Fährte des Trinkwassers – Ein spannender Besuch bei der KEW

Wasser aus der Leitung ist für uns alle zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Duschen, Zähne putzen, Kaffee oder Tee kochen ist ohne das kostbare Element undenkbar. Aber auf welch geheimnisvolle Weise wird sauberes Wasser produziert und auf welch verschlungenen Pfaden gelangt es in die Häuser? Die Klasse 5b der Alex-Deutsch-Schule wollte es genau wissen und begab sich anlässlich eines Aktionstages der KEW auf die Suche nach Antworten.

Die Spurensuche unter Begleitung des Klassenleitungsteams Carina Theobald und Christian Eisenla sowie der Förderschullehrerin Marlies Koddenbrock startete im wasserreichen Kasbruchtal zwischen Neunkirchen und Wellesweiler. Hier wird das Grundwasser unter der Regie des Energieversorgers KEW gewonnen. Nach einigen spannenden Erklärungen ging`s zum Wasserwerk in Wellesweiler, wo das Wasser gereinigt und entsäuert wird. Von mächtigen Rohren, Turbinen und Ventilen, blau oder silberfarben lackiert, zeigten sich die jungen Besucher und ihre Lehrer ebenso beeindruckt wie von den vielen Drehschiebern, die in ihren Betrachtern den Eindruck überdimensional großer Lenkräder erwecken, jedoch vornehmlich der Regulierung des Wasserflusses dienen. Die letzte Besuchsstation bildete der Hochbehälter Steinwald, in dem eine Wasserreserve von sage und schreibe 10 Millionen Litern Platz findet. Nach den vielen und sehr gut verständlichen Informationen über den gesamten Morgen hinweg war aber jetzt „Relaxen“ angesagt.

Die ohnehin schon große Begeisterung über den bisherigen Verlauf der Exkursion erreichte ihren Höhepunkt, als der Veranstalter den hungrigen und durstigen Fünftklässlern belegte Brötchen und Mineralwasser reichte. Eine Teilnehmerurkunde und eine Tragetasche mit tollen Geschenken (eine Wasserflasche zum Befüllen, Pflanzentöpfchen mit Kressesamen und eine lehrreiche Rätselsammlung zum Thema Wasser) machten das Glück perfekt. Und spätestens jetzt war jedem Teilnehmer klar: Der von der KEW sehr gut initiierte und kindgerecht hervorragend gestaltete Aktionstag Wasser war rundum ein toller Erfolg. Das Projekt wurde im Übrigen auch von den mehr…

Ein Erinnerungsfoto mit Frau Ministerin – Abschlussschüler beim Tag der Pflegeberufe in Saarbrücken

Sinnvollen Maßnahmen zur Berufsfindung stehen die Verantwortlichen der Alex-Deutsch-Schule stets aufgeschlossen gegenüber. Zuletzt waren es interessierte Jugendliche des neunten und zehnten Schuljahrganges, denen grünes Licht für einen Ausflug zum diesjährigen „Tag der Pflegeberufe“ im Congresszentrum Saarbrücken erteilt wurde.

15 Mädchen und vier Jungen aus den drei Abschlussklassen 9 und 10 waren erstaunt, wie freundlich sie an den insgesamt 30 Ständen der unterschiedlichsten stationären und ambulanten Krankenhaus- und Pflegeeinrichtungen sowie der angeschlossenen Dienstleister begrüßt und umworben wurden. Die gesamte Branche sucht händeringend nach guten Auszubildenden und Fachkräften. „Ohne Engagement und eine flexible Arbeitshaltung, ohne ein hohes Einfühlungsvermögen und ohne eine gute Portion Idealismus geht in diesem Beruf aber gar nichts“, trat die Mehrzahl der Saarbrücker Aussteller aber gleich falschen Erwartungen entgegen.  Beruhigend wirkte dabei freilich der zusätzliche Hinweis, dass das frühere Image der aufopferungsbereiten Krankenschwester, die kaum noch Zeit für  Familie und Privates hat, aufgrund arbeitsschutzrechtlicher Regularien mehr und mehr der Vergangenheit angehöre. Für die Wahl eines Pflegeberufs sprächen heute in jedem Fall hervorragende berufliche Perspektiven, eine hohe Arbeitsplatzsicherheit und eine vergleichsweise gute Entlohnung, so der Tenor. Alles, was auf dem weiten Terrain der Pflegelandschaft Rang und Namen hat, war auf der Messe vertreten. Allen voran natürlich Monika Bachmann, die oberste Gesundheitshüterin des Saarlandes und an diesem Tag auch Gastgeberin vieler Gruppen, darunter etliche Schulklassen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern. Trotz eines eng gestrickten Zeitplans ließ es sich die freundliche Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie nicht nehmen, gemeinsam mit drei Schülerinnen der Alex-Deutsch-Schule für ein Erinnerungsfoto in die Kamera zu lächeln. „Wow“, was für ein einmaliges Erlebnis! Aber auch ansonsten gab es viel Sehens- und Hörenswertes. Die Möglichkeit zur Teilnahme an Dialogrunden, Gespräche an den Ständen, spannende Mitmachaktionen, Info-Material in Hülle mehr…