Fünf Fäuste für einen Meistertitel – Landesmeisterschaften der Schulen im Faustball

Einen ganzen Schultag lang flog die spezielle Lederkugel über die rotweiße Spannleine in der Sporthalle Wellesweiler, wurde mal gefühlvoll mit geballter Faust angehoben, strategisch klug dem Nebenspieler zugestellt, mal mit brachialer Wucht ins gegnerische Feld geschmettert. Viele spielerische Varianten, die allesamt nur eine einzige Absicht verfolgten: Punkte zu sammeln und am Ende bei den Landesmeisterschaften der Schulen im Faustball einen der begehrten Plätze auf dem Siegerpodest einzunehmen. Ein Ziel, das am Ende auch von etlichen Formationen der ausrichtenden Alex-Deutsch-Schule erreicht werden konnte.

Alleine 14 Teams vermochte die Wellesweiler Gemeinschaftsschule in den einzelnen Altersklassen aufzubieten. Zusammen genommen drei Landesmeistertitel konnten am Ende von den Jüngsten (Klassenstufe 5), von den ältesten teilnehmenden Mädchen der Klassenstufe 9 und von einem Mädchenteam der Jahrgangsstufe 7 eingeheimst werden. Hinzu treten vier Vizemeisterschaften und vier dritte Plätze. Eine Bilanz, mit der die Wellesweiler Sportlehrkräfte völlig zufrieden sein können. Anwesend waren aus dem Landkreis Neunkirchen ansonsten nur noch die Gemeinschaftsschulen aus Merchweiler und Spiesen-Elversberg, die in den mittleren und oberen Jahrgängen mit ausgesprochen erfahrenen und kampfstarken Jungenmannschaften zu glänzen wussten. Fachlich begleitet und unterstützt wurde die Veranstaltung von Turnierleiter Karl Ebersold, dem Landesfachwart Faustball im Saarländischen Turnerbund, und von seinem Sportkollegen Sigurd Remm. Nicht zu vergessen der Schulsportbeauftragte Horst Herrmann, der im Vorfeld des Turniers an unzähligen Tagen im Sportunterricht der Alex-Deutsch-Schule zugange war und so gut wie jede Klasse mit dem Faustball-Virus infizieren konnte. Mittlerweile 75 Jahre alt ist der pensionierte Beamte der Gemeinde Eppelborn, der als Ehrenamtler ebenso viel Herzblut in die Kinder- und Erwachsenenbetreuung investiert wie in seinen Lieblingssport Faustball.

Gleich drei Teams aus den beiden Fünferklassen der Alex-Deutsch-Schule landeten auf den ersten mehr…

Vorlesewettbewerb 2019 – Eliah Schinkmann zeigt, dass Lesen auch in der digitalen Welt noch begeistert

13 Schülerinnen und Schüler traten beim Kreisentscheid des Landkreises Neunkirchen anlässlich des 60. Vorlesewettbewerbs (2018/2019) an. Ab 15 Uhr hieß es in der Aula der Max von der Grün Schule, wer ist die beste Vorleserin oder der beste Vorleser des Landkreises Neunkirchen?

Mit dabei war Eliah Schinkmann, Klasse 6a und Sieger unseres Schulentscheides. Eliah las aus „Die Wolke“, geschrieben von Gudrun Pausewang, vor. Die Jury zeichnete ihn mit einer Urkunde und einem 15€ Gutschein von Bücher König in Neunkirchen aus.

Schön zu erleben, dass auch in der digitalen Zeit das Lesen (nicht nur) Kindern Freude bereitet.

Vorlesewettbewerb 2019

 

 

Bilder und Bericht: Martha Langner

Den Umweltfrevlern gelb gezeigt – Alex-Deutsch-Schüler räumten picobello auf

Zeitgleich zu den umstrittenen Schulstreiks der Greta-Thunberg-Bewegung gegen den globalen Klimawandel taten sich am Freitag, dem 30. März, andere Kinder und Jugendliche durch ein aktives Vorgehen gegen die zunehmende Vermüllung der Landschaft hervor. Die Macher des Picobello-Tages 2019 setzten bei ihrem Aufruf zum Frühjahrsputz einmal mehr auf die Devise „Großes entsteht im Kleinen“.  Kleine „Umwelt-Sheriffs“ aus den Klassen 5a und 5b der Alex-Deutsch-Schule Wellesweiler waren es in der Tat, die sich mit viel detektivischem Spürsinn an der landesweiten Aktion des Entsorgungsverbandes Saar beteiligten. Ein Erfolgsprojekt, das sich auch diesmal durch die saarländischen Städte und Gemeinden sowie weitere Partner aus Wirtschaft und Verwaltung gut unterstützt sah.

„Lernziel erreicht“, konstatierten am Ende eines ganz besonderen Schultages die Klassenlehrer und Betreuer Carina Theobald und Christian Eisenla. Gut sichtbar wurde der Sammelerfolg an einer stattlichen Anhäufung gefüllter Mülltüten und sperriger Gegenstände. In die Müllsäcke hatten die Kinder all das verfrachtet, was andere achtlos weggeworfen bzw. im Sinne eines klaren und strafwürdigen Umweltfrevels illegal entsorgt haben.

Die Symbolfarbe gelb halten die jungen Picobello-Ranger einigen unverbesserlichen Umweltsündern entgegen.

Schwer zu schleppen haben Ricardo und Elias an ihrem Sammelgut.

Ausrangierte Sitzmöbel, Autoreifen, Kunststoffkanister mit undefinierbarem Inhalt, Babywindeln oder ausgediente Gießkannen haben in der Natur jedenfalls ebenso wenig zu suchen wie ein zwei mal drei Meter großer Teppich, den der 11-jährige Salvatore aus Klasse 5b jetzt mit viel Kraft und Ehrgeiz zum Sammelplatz an der Schule transportierte. Als weitere Erfahrung nahmen die Kinder mit auf den Weg, dass auch kleinster Wegwerf-Müll wie Feuerzeuge, Zigarettenkippen, Kronkorken, Aufreißringe von Getränkedosen, Glassplitter oder Plastikverpackungen Fauna und Flora erheblich belasten, mitunter sogar zu Verletzungen und nicht selten zu einem mehr…