Aladdin verzauberte die Neunt- und Zehntklässler (Abschlussfahrt nach Hamburg)

Eine denkwürdige Klassenfahrt in den Norden der Republik

Als eigentliches Ziel einer groß angelegten Klassenfahrt hatten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 den Centerpark Bispingen ausgesucht, etwa
30 km von Hamburg gelegen und mit vielen attraktiven Erlebnisangeboten ausgestattet. Aber auch zwei Reisen in die norddeutsche Elbmetropole mit Besuch eines Musicals, einer Stadt- und Hafenrundfahrt und ergiebigen Shoppingtouren standen auf dem reichhaltigen Programm. Für viele der Jugendlichen, welche die Alex-Deutsch-Gemeinschaftsschule jetzt nach ihrer erfolgreichen Prüfung verlassen, trug die Unternehmung den Charakter einer Abschlussfahrt.

 

Von einer beeindruckenden und unvergesslichen „Expedition“ unter Regie der Klassenlehrer Christian Eisenla, Jasmin Kaffka, Dagmar Andres, Olaf Schley und Christine Rings berichtete hinterher die Klassen- und Schulsprecherin Melanie Rauch. Melanies Reisenotizen beginnen mit der Verspätung einiger Langschläfer, welche den ersehnten Aufbruch in die Ferne damit um einiges verzögert hatten. Schon ein wenig amüsierter erzählt die Schulsprecherin dann, wie sich unterwegs viele Schüler entgegen dem Rat der Lehrer mit derart viel Proviant eindeckten, dass man eine halbe Kompanie damit hätte beköstigen können. Die „Beratungsresistenz“ hatte zur Folge, dass die Lebensmittel und monströs großen Flaschenbatterien nach Ankunft im wunderschönen Heidepark viele Hundert Meter in schweißtreibender Weise bis zu den Wohnbungalows geschleppt werden mussten. Das viertägige Bewohnen der gemütlich ausgestatteten Häuser in überwiegender Eigenständigkeit und Selbstverantwortung empfanden die Jugendlichen wiederum als außerordentlich angenehm und kurzweilig. „Ob Badeparadies oder Streichelzoo, Billard-Salon oder Bowlingzentrum, für jeden war etwas dabei“, so die 16-jährige Schulsprecherin, die jetzt wie viele andere auch ihre Liebe zur charismatischen Hansestadt Hamburg entdeckt hat. Zweimal nämlich bereiste die rund 60-köpfige Gruppe an Bord eines „Luxusliners“ des Neunkircher Busunternehmens Mader die Weltmetropole der Seefahrt und Touristik.

   

Wovon die anlassgemäß schick gekleideten Wellesweiler Schulfreunde dabei sprichwörtlich am mehr…

Ein Schutzmann von echtem Schrot und Korn (Sucht- und Drogenprävention)

Gustav Haab wappnet die Schuljugend gegen Sucht und Gewalt

Regelmäßige Maßnahmen zur Sucht- und Drogenprävention für Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe acht gehören an der Alex-Deutsch-Schule zu den guten und sorgsam gepflegten Traditionen. Vom Neunkircher Jugendhilfeverein ProKidS e.V. entsandter Referent war auch in diesem Jahr der zertifizierte Kinder- und Jugendberater Gustav Haab.

Gustav Haab, pensionierter Polizeibeamter, ist im engeren Sinne des Begriffes ein Schutzmann geblieben. An vielen Schulen schon immer ein gern gesehener Gast, wappnet er die präferierte Zielgruppe der Achtklässler auch weiterhin gegen die Gefahren von Alkohol, Drogen und all der anderen Suchtmittel, die den Drang nach schnellem Glück und Wohlbehagen oftmals in der persönlichen und familiären Katastrophe enden lassen.

Während in den vergangenen Jahren eine vielköpfige Armada unterschiedlicher Gruppen mit großem Erfolg an der schulischen Suchtprävention beteiligt war, bestreitet Haab den bewährten Feldzug heute als „Einzelkämpfer“ im Rahmen einer sechsstündigen Veranstaltung. Zugute kommen dem Beamten im Ruhestand unzweifelhaft die Erfahrungen aus dem „ganz normalen“ Polizeidienst früherer Jahre, über die er unter strenger Wahrung der Datenschutzvorgaben spricht. Die Darstellung verschiedener Arten von Verwahrlosung und sozialer Isolation durch Kontrollverlust, des Abgleitens in die Kriminalität oder das Aufzeigen albtraumhafter Folgen von Alkohol- oder Drogenfahrten lassen die Zuhörer nachdenklich werden, bringen den Mythos vom befreienden Schluck aus der Pulle oder vom schnellen und ultimativen Kick mittels Joint & Co. gehörig ins Wanken.

Haab, der im späteren Verlauf seiner beruflichen Tätigkeit in die Präventionsfachstelle des Landespolizeipräsidiums wechselte, bleibt stets auf dem Boden der Realität, kennt die gesellschaftlichen Verquickungen ganz genau. Er droht nicht mit dem moralischen Zeigefinger, warnt jedoch eindringlich vor den Prozessen der Gewöhnung und der Steigerung, die beide der üblichen Probierphase schneller folgen, als es den Betroffenen lieb sein kann. Überhaupt gelangen viele unterschiedliche mehr…