1. Wandertag im Schuljahr 2017/18

Heute war Wandertag der Alex-Deutsch-Schule! Es gab viele verschiedene Aktionen, die die einzelnen Klassen unternommen haben. Zusammen mit ihren Klassenlehrern ging es für die einen zum herkömmlichen wandern in einen Park, andere besichtigten die Schlossberghöhlen in Homburg. Hier gab es in den dunklen Gängen viel zu bestaunen. Die Ältesten unternamen einen Ausflug nach Saarbrücken und die 7b ließ sich von der Feuerwehr neben unserer Schule die Feuerwehrautos zeigen und erklären. Hier einige Bilder zu den Aktivitäten des heutigen Tages:

 

 

 

 

 

 

Die 8er beim wandern!

 

Die 6ab in den Schlossberghöhlen in Homburg!

     

Die 10a in Saarbrücken!

     

Die 7b besucht die Feuerwehr und lässt sich vieles zeigen und erklären!

 

Bericht: Olaf Schley

Bilder: Klassenlehrer der jeweiligen Klassen

So etwas darf niemals wieder geschehen – Lehrfahrt der Neuntklässler nach Natzweiler-Struthof

Alex Deutsch, Namensgeber der Alex-Deutsch-Schule, sagte einst: „Lasst euch nicht hineintreiben in Feindschaft und Hass gegen andere Menschen! Lernt, miteinander zu leben und nicht gegeneinander!“ Als eine wichtige Maßnahme gegen das Vergessen einer Epoche deutscher Zeitgeschichte, in der diese Maxime mit Füßen getreten wurde, gilt die traditionelle Reise der Klassenstufe 9 zur KZ-Gedenkstätte Natzweiler-Struthof in den Vogesen. Im Folgenden berichtet der Schüler Benjamin Klasen über den Ablauf der diesjährigen Lehrfahrt in das ehemalige Konzentrationslager unweit der elsässischen Metropole Straßburg. 

Vor der Fahrt: Bereits einen Tag vor dem eigentlichen Ereignis waren die Struthof-Experten Axel Brück und Horst Bernhard zu Besuch in der Schule, um die Schüler auf die Fahrt vorzubereiten. Im Mittelpunkt standen dabei die Erzählungen des 84-jährigen Zeitzeugen Horst Bernhard, der uns über Erlebnisse aus seiner Jugend berichtete, als sich das Unglück in Form des emporstrebenden Naziregimes anbahnte und seine Familie aufgrund ihrer Angehörigkeit zum Judentum im Anschluss an die Volksabstimmung 1935 in den Süden Frankreichs emigrieren musste. Nach der beeindruckenden Schilderung seiner Erlebnisse aus Kindheit und Jugend stand Herr Bernhard den Schülern für weitere Fragen zu Verfügung, die teils persönlich, aber auch geschichtlicher Natur waren.

Während der Fahrt: Auf der Busfahrt nach Schirmeck und Struthof erhielten die drei Neunerklassen, begleitet durch ihre Lehrerinnen und Lehrer Sarah Hofer, Christian Eisenla, Christine Rings und Dagmar Andres, weitere Informationen zu geschichtlichen Hintergründen. Dabei erfuhren sie, dass der Bau des Konzentrations-, Vernichtungs- und Arbeitslagers am 1. Mai 1941 begann und die ersten Häftlinge am 21. und 23. Mai dort eintrafen.

Ankunft vor Ort: Erster Haltepunkt vor Ort war ein Denkmal, das über einer Grube errichtet wurde, in der neben rund 250 anderen Menschen auch eine Bäckersfamilie mitsamt ihrer beiden Kleinkinder von der mehr…